Auszüge aus einer Mail von Alfred Wolski (nach dem Sturz des Engels):

” ……ich kann es noch gar nicht in Worte fassen: “der Sturz des Engels”. Um 14 Uhr sackte der Steiger beim Abbau des Engels durch, verhakte sich im Engelsfuss, ich war alleine da oben, da sprengte das Kettenglied………der Engel flog……ich wollte ihn halten………er riss mich ans Geländer des Steigerkorbs……oben, mitten in der Kirche…..ich konnte ihn nicht halten…..er stürzte vor meinen Augen hinunter, um unten in 100.000 Stücke zu zerbersten. Ich habe mich zum Glück da oben verklemmt und ihn dann auch losgelassen, er war einfach zu schwer. Mehr als 100.000 Menschen haben ihn in den ersten 9 Tagen besucht, ihre Wünsche, Hoffnungen, Trauer, Freude, Stille und viele andere Gedanken mit ihm erlebt, durchlebt.
Vielleicht war der Abflug im höchsten Sinn notwendig……doch ich bin innerlich mit zerborsten….oder das, was an Herzblut da rein gegeben war……von den vielen Arbeitsstunden und den 30.000 Euro an Glas was da zu Staub wurde ganz zu Schweigen….wenn sich dadurch für all die Menschen, die da waren, etwas erlöst hat – dann ist es leichter zu verarbeiten.”

Alles Lichte von mir an Euch, Alfred

  1. Cornelia Büttner:

    Sehr geehrter Herr Wolski,

    der Engel war nicht für unsere Welt gschaffen.
    Er hat uns mit seinem Glanz, seinem überirdischen Strahlen, seiner unendlichen Farbenvielfalt einen kurzen Ausblick auf die Unendlichkeit und Ewigkeit gewährt und hat uns mit seinem Absturz unsere eigene Vergänglichkeit vor Augen geführt.

    Wer ihn gesehen hat, hat diesen Raum verändert wieder verlassen.
    Kann man mehr verlangen?

    Mit traurigen Grüßen
    Cornelia Büttner

  2. Gisela Strobel:

    Lieber Herr Wolski,

    ich bin tief betroffen und zugleich so dankbar, das ich diesen Engel in der Lichterkirche erleben, fühlen, sehen und mit meiner Seele bestaunen durfte – DANKE !!
    Und … bin mit Ihnen traurig über dieses Geschehen !

    Gott gebe Ihnen Kraft vielleicht einem NEUEN Engel Farbe und Gestalt und Namen und … zu geben

    Herzliche Grüße
    Gisela Strobel

  3. Bernhard Krenn:

    Mein Allerliebster Alfred – Habe beobachtet was abgeht – in tiefer verbundenheit zu Deiner Kunst und unserer Schutzengel Glanz – hoff ich Du Bist Ganz!!! geblieben oder schon wieder neu erfüllt Meine Lieben Mächtig Inspirierenden Erinnerungen von der Regenbogenmesse(katalog)und von der Schweibenalp(imDom) lassen mich täglich über unsere Regenbogenbrücke spazieren. Alles Liebe aus dem bunten Österländle. Peace bald und hab Dich soo Liab. Bernhard

  4. Alfred Wolski:

    lieber bernhard, das ist echt eine Überraschung hier von dir zu hören. ich war gerade ende august nochmal auf der schweibenalp um die ältesten zu umarmen. vor allem wegen großmutter sarah. dieses jahr hat mich echt gefordert und es gab dabei viele überraschungen deshalb erst die späte antwort.ich freue mich wieder von dir zu hören, bin wohl nächstes jahr pfingsten mit einer ausstellung in deiner nähe.auf dem friedrichshof am neusiedler see. mit lichten grüssen , alfred

  5. Anja Menzke:

    Huhu! Ich bin mal so frei und schreibe mal einen Beitrag zu Deiner Seite. Sieht wirklich spitze aus. Ich benutze jetzt auch seit ein paar Monaten WordPress, habe aber eigentlich keine Ahnung, was ich genau einstellen muss. Nun, eine tolle Seite und gute Arbeit, weiter so ;)

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Kirche im neuem Licht

Lichterkirche hat die Menschen tief angerührt

Kirchen ziehen positive Hessentagsbilanz

Langenselbold (epd). Die hessen-nassauische und die kurhessische Kirche haben eine positive Hessentagsbilanz gezogen. Das Programm in der "Lichterkirche" in Langenselbold habe vom 5. bis 14. Juni mehr als 110.000 Besucher angezogen, sagte die beiden kirchlichen Hessentagsbeauftragten Reiner Degenhardt und Wolfgang H. Weinrich am Sonntagabend dem epd. Das kirchliche Angebot habe die Menschen tief angerührt und das Hessentagsprogramm um die Dimension des Glaubens bereichert, bilanzierten der Bischof der Evangelischen Kirche von Kurhessen-Waldeck (EKKW), Martin Hein, und der Präsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), Volker Jung. Das erstmals von der EKKW und der EKHN gemeinsam gestaltete Programm sei ein großer Erfolg gewesen. Im Mittelpunkt des kirchlichen Programms stand die Lichterkirche mit effektvoll angestrahlten Glasskulpturen des rheinhessischen Künstlers Alfred Wolski, zahlreiche Konzerte und Lesungen sowie Informationsangebote in sechs Themenzelten vor der Kirche. "Viele Menschen haben die Lichterkirche auf dem Hessentag als Ruhepool genutzt und sich spirituell inspirieren lassen", so Weinrich. Der EKHN-Hessentagsbeauftragte lobte insbesondere die Mitarbeit der örtlichen Kirchengemeinde und des Kirchenkreises. Sie hätten sich in vorbildlicher Weise engagiert. Degenhardt freute sich über die hohe Akzeptanz der Menschen, die der Kirche sonst nicht so naheständen. "Wir haben mit unseren vielfältigen Angeboten auch viele Kirchenferne erreicht und Kirche in einem neuen Licht präsentiert." Darüber hinaus würdigte der EKKW-Hessentagsbeauftragte die Zusammenarbeit mit der Stadt Langenselbold und dem Land Hessen und die gute Einbindung der Kirche in die Gesamtveranstaltung. Erstmalig wurden auf einem Hessentag auch elf Kinder getauft. Die Taufe habe einen hohen Stellenwert in den Familien, daher hätten viele Eltern die einzigartige Atmosphäre der Lichterkirche und den besonderen Rahmen gewählt, erläuterte Martin Lückhoff, Dekan des Kirchenkreises. Die hohe Resonanz habe zu Überlegungen geführt, weitere Tauffeste an außergewöhnlichen Orten oder in besonderen Zusammenhängen anzubieten. In seiner persönlichen Bilanz hob Kirchenpräsident Jung besonders die Wirkung der Lichterkirche hervor, die Herz und Verstand der Besucher verzaubert habe. Die sich langsam drehende Engelsfigur aus vielen bunten Glasstücken habe wie ein himmlischer Lichtbote gewirkt und zum Nachdenken über den Glauben und das Leben angeregt, so Jung. Für viele Menschen sei dies zum "Licht für die Seele" geworden. Bischof Hein betonte, dass die Lichterkirche Tag und Nacht erreichbar gewesen sei. Dies hätten viele Besucher intensiv genutzt. Das Gastgeberteam sei mit vielen von ihnen über Fragen zu Glauben, Bibel und Liturgie ins Gespräch gekommen. Auch die im Kulturprogramm der Lichterkirche aufgetretenen Künstler hätten ihre Themen in den Zusammenhang der Kirche gestellt und damit in einem anderen Licht erfahren. Dass das gemeinsame Hessentagsprogramm ein gelungenes Beispiel für die Kooperation von EKHN und EKKW  sei, betonten beide Hessentagsbeauftragten. Eine weitere Zusammenarbeit sei angedacht, so Weinrich. Nach Angaben der Landeskirchen wirkten 120 Ehrenamtliche aus der örtlichen Kirchengemeinde, 70 Mitarbeiter in den Themenzelten und rund 450 Musiker beim Gesamtprogramm mit. Der Hessentag 2011 findet erneut auf dem Gebiet der EKKW statt, und zwar in Stadtallendorf bei Marburg. epd


Herbst 2010-Offenes-Atelier-25jähriges-Jubiläum




Herbst 2009 – Magazin Zeitpunkt: ” Jubiläen und Zwischentöne “


..... einige der portraitierten Regenbogenarbeiter waren an der Buchvernissage anwesend, so zum Beispiel der Lichtpoet Alfred Wolski ....

Lichtpoesie – Entspannung für die Seele



Imposant: Mehr als 100.000 Gäste pilgern in die Oase der Ruhe


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